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Ausbau von seniorengerechtem Wohnraum und Erhalt der medizinischen Infrastruktur im Kreis

Pressemitteilung

Am gestrigen Abend fand die dritte Veranstaltung der Reihe „Barbaro im Dialog” zur Landratswahl im Kreis Mainz-Bingen statt. Im Foyer der „in.betrieb gGmbH” in Nieder-Olm diskutierten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Kreis über die Themen Demografie, Pflege und Gesundheit. Die Moderation übernahm der Vorsitzende des Seniorenbeirates Mainz-Bingen, Dr. Anton Miesen. Zentrale Punkte der knapp zweistündigen Diskussion waren dabei vor allem die Themen seniorengerechtes Wohnen, der Erhalt der medizinischen Infrastruktur im Kreis sowie die bessere Aufklärung über medizinische Themen.

„Gerade die geplante Übernahme des Krankenhauses in Ingelheim durch das Land und die Stadt zeigt, welchen Stellenwert der Erhalt der medizinischen Infrastruktur für uns im Kreis hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit den Standorten in Ingelheim und Bingen für die Zukunft sehr gut aufgestellt sind. Dafür werde ich mich auch als Landrat mit ganzer Kraft einsetzen.“, erklärt der Kreisvorsitzende und SPD Landratskandidat Salvatore Barbaro.

„Mehr Kopfzerbrechen bereitet mir dagegen der zunehmende Fachkräftemangel im pflegerischen Bereich. Hier müssen wir es schaffen, zukünftig wieder mehr Menschen für diesen wichtigen Berufszweig zu begeistern. Dies bedeutet konkret, dass wir neben einer besseren Bezahlung auch noch mehr Anstrengungen, z.B. im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unternehmen müssen. Hierzu kann auch der Kreis seinen Teil beitragen, ich bin bereit dazu.“ 

Auch beim Thema seniorengerechtes Wohnen sieht Barbaro dringenden Handlungsbedarf: „Die Menschen werden älter und wollen so lange wie möglich in ihrem privaten Umfeld wohnen bleiben. Dies bedeutet für uns im Kreis, dass wir in den kommenden Jahren den Bestand an seniorengerechtem Wohnraum deutlich ausbauen müssen. Hierfür möchte ich mit der geplanten Wohnungsbaugesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten, die diese Aufgabe mit übernehmen wird.“

Zum Abschluss der Veranstaltung regte Barbaro zudem an, zukünftig kreisweit einen „Tag der medizinischen Vorsorge“ an den Schulen des Kreises einzuführen, an dem die volljährigen Schülerinnen und Schüler über Themen wie Organspende, Patientenvollmacht oder Blutspenden informiert werden. „Hier gibt es einen erheblichen Nachholbedarf auch im Kreis, obwohl jeder tagtäglich persönlich von einer solchen Notlage betroffen sein könnte. Hier muss dringend mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden.“, so Barbaro abschließend.   

 

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