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„Wir werden älter“ - Michael Hüttner trifft Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler

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Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Michael Hüttner (SPD)  fanden viele Bürgerinnen und Bürger den Weg in die Goldberghalle Gensingen, um gemeinsam mit Hüttner und der Landesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (ebenfalls SPD), über das Älterwerden und damit verbundene Aufgaben zu diskutieren.

In einem eindrucksvollen Statement gab Bätzing-Lichtenthäler eingangs einen kurzen Abriss, wie sich die Situation rund um das Älterwerden in Rheinland-Pfalz derzeit darstellt, und welche Möglichkeiten geschaffen wurden, um die Menschen bei den damit verbundenen Aufgaben zu unterstützen. Bätzing-Lichtenthäler stellte zu fest: „Wir werden älter, weniger und bunter, aber wir werden auch gesund älter“. „Dies muss auch für die Zukunft gelten und ist schon seit langer Zeit eines der wichtigsten Anliegen der SPD in Rheinland-Pfalz“, ergänzte Hüttner, der seit nunmehr 10 Jahren im Landtag sitzt, die Ministerin.

„Wir werden auch in Zukunft alternative Wohnformen stärken. Für uns gibt es nicht nur die Alternativen, daheim wohnen bleiben oder Altenheim. Wir müssen hier unseren Horizont erweitern. Warum nicht auch mal eine ‚Alters-WG‘, in der mehrere Menschen zusammen leben?“ präsentierte Bätzing-Lichtenthälereine von vielen Möglichkeiten, wie man auch im hohen Alter selbstständig und unabhängig leben kann.

Doch nicht nur das Wohnen im Alter nahm die Landespolitiker in den Blick, sondern auch Probleme wie die medizinische Versorgung. „Wir haben noch keinen Ort in Rheinland-Pfalz, der medizinisch unterversorgt ist. Das ist ein großer Verdienst der Landesregierung, und daran werden wir auch in Zukunft arbeiten müssen. Immer weniger Medizinerstudenten werden klassische Allgemeinmediziner und übernehmen eine Praxis auf dem Land“, fasste Bätzing-Lichtenthäler die Situation zusammen und nannte auch Forderungen wie ein Pflichtpraktikum in einer Landarztpraxis als mögliche Maßnahmen: „Viele Medizinstudenten kennen Landarztpraxen höchstens aus dem Fernsehen und haben dadurch vielleicht falsche Vorstellungen, was ein solcher Job bedeutet. “

Doch auch das Thema „Mobilität“ dürfe in Zukunft nicht außer Acht gelassen werden, ergänzte Michael Hüttner. „Mobilität heißt auch gesellschaftliche Teilhabe, spätestens wenn es darum geht, ob ich noch zu meinem Schachclubin den nächsten Ort komme“, so Hüttner.

„Wir haben 135 Pflegestützpunkte im Land, die dabei helfen, wenn ein Familienmitglied plötzlich Pflege benötigt. Mit dem Projekt ‚WohnPunkt RLP‘ unterstützen wir Gemeinden beim Aufbau von betreuten Wohngruppen. Diese und viele weitere Maßnahmen tun unserem Land gut und helfen den Menschen in Lagen, die sie oftmals neben dem Job meistern müssen. Hier wollen wir ihnen diese Lage nicht noch unnötig erschweren und Hilfestellungen geben“, fasste Bätzing-Lichtenthäler das bisher geleistete abschließend zusammen.

 

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