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Ein Ticket für den Tourismus - SPD forciert verbesserte Mobilität für Gäste und Einheimische

Pressemitteilung

 

Der Tourismus in Rheinhessen boomt und wird immer mehr zu einem starken Wirtschaftsfaktor. Rund 1 Milliarde Bruttoumsatz werden hier generiert, etwa 14 500 Menschen finden Beschäftigung in diesem Sektor. Ein stetiges Plus an Übernachtungen und Gästeankünften zeigen, dass die strategische Arbeit der Rheinhessen-Touristik, die ihre Tourismusstrategie bis 2025 fortgeschrieben hat, fruchtet. "Es ist nun Aufgabe der Politik, hier das Bestmögliche zu tun, um diese Strategie und die lokalen Leistungsträger zu unterstützen", erklären die SPD- Landtagsabgeordnete und Sprecherin der AG Tourismus der SPD Rheinhessen, Nina Klinkel und der Sprecher der AG Verkehr der SPD Mainz-Bingen, Sebastian Hamann. Um dies im Bereich Mobilität anzustoßen, trafen sich die beiden Arbeitskreise Tourismus und Verkehr der Sozialdemokraten der Region.

 

"Nach ausführlichen Gesprächen, beispielsweise mit der Rheinhessen-Touristik, sind wir zu der Auffassung gelangt, dass eine Gästekarte im Bereich Verkehr für die Region eine sinnvolle und den Tourismus fördernde Ergänzung wäre", erklärt Klinkel und Hamann ergänzt: "das bisherige System der verschiedenen Verkehrsverbünde ist ingesamt zu komplex. Nicht nur innerhalb Rheinhessens, sondern auch beispielsweise in Richtung Mittelrheintal und in die Rhein-Main Region".

 

Davon dass eine derartig gestaltete Gästekarte auch positive Auswirkungen für die Pendler der Region hätte, für die eine eine stärkere Vernetzung der Verkehrsverbünde insgesamt zwingend notwendig sei, sind die Sozialdemokraten überzeugt.

 

Konkret fordert die SPD ein Ticket für die gesamte Region bestehend aus Rheinhessen, dem Welterbegebiet Mittelrheintal und Rhein-Main. Dies beinhaltet das Tarifgebiet des RNN sowie Teilgebiete des RMV, VRM und VRN. "Diese Kombi-Tickets müssen als Tageskarte und vor allem digital buchbar sein. So können sie auch einen Austausch der Besucherströme fördern", so Klinkel. Zudem sollten auch die Rheinfähren mit dem Kombiticket nutzbar sein. "Wir werden hierüber mit den Verkehrsverbünden sprechen", meint Hamann und zeigt den Mangel auf: "Die Problematik besteht darin, dass sich die Verkehrsverbünde in ihrem Zuschnitt weder an Tourismusregionen noch an Pendlerströmen orientieren, sie sogar zerschneiden“.

 

Ebenso sei es angezeigt, die Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern im öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern. "Wir sind eine Rad-Region und bauen unsere Fahrradwege mit Landesunterstützung konsequent aus", hält Klinkel hierzu fest. "Touristen müssen Möglichkeiten haben, diese auch mit ihren Rädern zu nutzen". Um den Fahrradtourismus und letztlich den sanften Tourismus weiter zu fördern, blicken die Sozialdemokraten auch auf ein regionales Verleihsystem. "Wir konnten aktuell der Presse entnehmen, dass die "MVG Mein Rad" hier Strukturen erweitert und die Räder ab 1. Juli auch für Touristen durch eine neue App und das "eticket Rhein-Main" attraktiviert", so Klinkel und Hamann. "Wir begrüßen diese Entwicklung sehr und sind der Auffassung, dass die gesamte Region hiervon profitiert. Über mögliche Erweiterungen in den Süden Rheinhessens wollen wir in den Dialog treten".

 

 

 

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