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SPD Mainz-Bingen: Bahn darf Mittelrheintal nicht abhängen

Pressemitteilung

Mit dem neuen Fahrplan fährt der letzte Zug mit Halt in Trechtingshausen, Niederheimbach und Bacharach bereits um 21.51 Uhr ab Mainz Hbf. „Damit wird das Mittelrheintal regelrecht vom ÖPNV abgehängt“, moniert Sebastian Hamann, verkehrspolitischer Sprecher der SPD Mainz-Bingen.

Lediglich am Wochenende gebe es spätere Verbindungen. Kulturelle Veranstaltungen unter der Woche in Mainz wie Kino oder Theaterbesuche seien so nicht mehr mit dem Bus und Bahn zu erreichen.

„Aber auch insbesondere Berufspendler im Schichtdienst sind nun ganz auf das Auto angewiesen“, ergänzt der Vorsitzende der SPD Rhein-Nahe, Daniel Baldy. „Wir wollen den
ÖPNV, insbesondere die Schiene stärken, dies geht nur mit guten Angeboten im Berufswie
auch im Freizeitverkehr“, betont Hamann. Dazu müsse man Angebote schaffen und nicht reduzieren sowie auch einen längeren Atem haben bis sich Angebote etablieren.


„Das Verhalten der Menschen ändert sich nicht von heute auf morgen, gerade nicht bei der Nutzung des ÖPNV“, so Hamann. Auch mit Blick auf den Tourismus sieht die Kreis-SPD Nachholbedarf. Kirchturmdenken sei gerade bei Touristen fehl am Platz, deshalb brauche es auch weiträumige ÖPNV-Angebote. „Das Durchschneiden des Mittelrheintals durch die beiden Verkehrsverbünde VRM und RNN ist schon problematisch genug, jetzt darf man das Tal in den Abendstunden nicht noch von der Landeshauptstadt abhängen“, kritisieren Hamann und Baldy.

Deshalb werden die Sozialdemokraten das Problem im Verkehrsausschuss des Landkreises thematisieren. „Ich werde die Forderung auch in Richtung Land mit Nachdruck unterstützen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Michael Hüttner (SPD). Eine gute Anbindung an den ÖPNV sei ein wesentlicher Standortfaktor. „Hier müssen die Gemeinden im Mittelrheintal weiter gestärkt werden.“

 

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