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Rheinhessen-Ticket ist zu kurz gedacht

Pressemitteilung

„Wir begrüßen den Vorstoß von Landrat Heiko Sippel mit einem unkomplizierten und
kostengünstigen ÖPNV-Ticket an das 9-Euro-Ticket anzuknüpfen“, erklärt der SPDFraktionsvorsitzende im Kreistag Mainz-Bingen, Sebastian Hamann.

Allerdings sei ein Rheinhessen-Ticket zu kurz gedacht. „Ein wesentlicher Grund für den Erfolg des 9-Euro-Tickets war sicherlich, dass es keine Verkehrsverbundsgrenzen gab und sich die
Fahrgäste über räumliche Grenzen keine Gedanken machen mussten“, erklärt Hamann.
Da der Öffentliche Nahverkehr nachhaltig gerade auch für Pendler attraktiver werden
müsse, dürfe der Blick in Richtung Rhein-Main-Gebiet und die Metropolregion Rhein-
Neckar nicht fehlen.

„Hier stößt ein Rheinhessen-Ticket im wahrsten Sinne ganz schnell an seine Grenzen“, so Hamann. „Wir brauchen ein länderübergreifendes Modell und dürfen nicht in rheinland-pfälzischen Grenzen denken“, betont Hamann. Daher müsse dringend auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mit einbezogen werden. Auch mit Blick auf den Tourismus und insbesondere die Bundesgartenschau 2029 im Mittelrheintal (drei Verkehrsverbünde, zwei Bundesländer) werde schnell klar, dass der ÖPNV insbesondere bei den Tarifen großräumiger gedacht werden muss.
„Wir unterstützen Landrat Sippel in seinem Anliegen, werben aber für den großen Wurf“,
erklärt Hamann. Eine Verkehrswende sei nur möglich, wenn sowohl bei der Tarifstruktur
als auch bei der Infrastruktur im ÖPNV endlich umfassend umgedacht werde. „Davon
sind wir noch meilenweit entfernt“, betont Hamann. „Das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, dass
es tariflich funktioniert. Die Schwächen der Infrastruktur haben sich jedoch gnadenlos
gezeigt. Daher: Keine Rolle rückwärts im Tarif und Ausbau der Infrastruktur jetzt.“

 

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